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Rechtsanwalt Erbrecht Bonn  – Testament, Erben & Co.
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Erbrecht Bonn – Testament, Erben, gesetzliche Erbfolgen, Pflichtteil, etc. Auf unserer Seite haben wir für Sie hilfreiche Tipps und nützliche Informationen zum Thema Erbrecht zusammengefasst. Darüber hinaus kurze Erklärungen wichtiger Begriffe in diesem weit gefächerten Rechtsgebiet.


Klassische Rechtsfragen – Erbrecht Bonn: Mandanten, Testament & Co.

Im folgenden Bereich finden Sie nützliche Antworten auf häufig gesuchte Fragen zum Thema Erbrecht.


Kurz erklärt – Erbrecht: Mandanten, Erben, Testament & Co.

Zu einem besseren Verständnis dieses sonst komplexen Rechtsgebiets haben wir für Sie im unteren Bereich kurze und einfache Erläuterungen der wichtigsten Begrifflichkeiten zusammengefasst.

Das Testament

Unter einem Testament versteht man die Form der Verfügung nach dem Tod. Es handelt sich hierbei um eine Regelung für den Erbfall. Laut dem deutschen Recht wird das Testament auch als letztwillige Verfügung bezeichnet. Es handelt sich hierbei um eine einseitige und formbedürftige widerrufbare Willenserklärung des Erblassers.

Der Testamentsvollstrecker

In der Regel wird vom Erblasser eine Person als Testamentsvollstrecker ernannt. Ob natürliche oder juristische Person, ein Testamentsvollstrecker hat dafür Sorge zu tragen, dass die letztwillige Verfügung des Verstorbenen zur Ausführung gebracht wird.

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Alle gültigen Regeln für die Vollstreckung eines Testaments sind im BGB festgelegt. Wer wird im Regelfall Testamentsvollstrecker? Üblicherweise werden Freunde / Familienangehörige als Testamentsvollstrecker genannt. Als weitere Vertrauenspersonen gelten auch persönliche Finanzberater oder Rechtsanwälte.

Die Testamentsvollstreckung

Regelungen für die Testamentsvollstreckung sind im BGB zu finden. Für eine Testamentsvollstreckung gibt es eine Reihe von Gründen, die zum einen zum Schutz der Erben oder der Verwaltung und der Teilung des Erbes Rechnung tragen.

Erben / gesetzliche Erbfolgen

Unter der „gesetzlichen Erbfolge“ versteht man die Regelung der Rechtsnachfolge eines Erblassers verstanden, wenn dieser keine Vorbereitungen / Entscheidungen bezüglich Ihres Erbes getroffen hat. Zum Beispiel in Form eines Testaments oder Erbvertrags. Es gibt jedoch weitere Gründe, wenn die gesetzliche Erbfolge eintreten kann: Zum Beispiel, wenn eine letztwillige Verfügung angefochten oder auch, wenn die Erbschaft abgelehnt wurde.

Erbengemeinschaft

Sollte es mehr als einen Erben geben, dann wird im Erbrecht stipuliert, dass Hinterlassenes zu einem gemeinschaftlichen Vermögen wird. In diesem Fall spricht man von einer „Gesamthandsgemeinschaft“, bei der alle Erben auf das hinterlassene Vermögen ein Recht haben. Dann gibt es die Erbgemeinschaft.

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Meist besteht eine Erbgemeinschaft aus mehreren Personen, die in einem Verwandtschaftsverhältnis stehen. In diesem Fall werden alle im Testament angegebenen Personen vom zuständigen Rechtsanwalt benachrichtigt.

Jede Person kann dann innerhalb einer bestimmten Frist entscheiden, ob sie das Erbe mit seinen Bedingungen annimmt (oder nicht). Erhält der Rechtsanwalt hierzu keine weitere Stellungsnahme, gilt dann das vorliegende Erbe als unwiderruflich angenommen. Lehnt ein Erbberechtigter der Erbgemeinschaft ab, dann wird sein Anteil unter den übrigen Personen der Erbgemeinschaft verteilt.

Kinder

Ohne ein Testament tritt nach dem Ableben einer Person die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Kinder zählen hierbei zu den gesetzlichen Erben der ersten Ordnung. Nach den Kindern gelten Ehegatten bzw. eingetragene Partner an erster Stelle als die rechtmäßigen Erbfolgen einer Person.

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Familienmitglieder können ebenfalls erben. Der jeweilige Verwandtschaftsgrad mit dem Verstorbenen spielt dabei eine sehr wichtige Rolle. Achtung: Angeheiratete Familie (wie Schwiegereltern z. B.) gelten nicht als direkt Verwandte.

Als „Kinder“ gelten Personen laut Gesetz, die die Volljährigkeit noch nicht erreicht haben. Geht es bei dem Erbe um Vermögen jeglicher Art, dann ist ein Vermögensverwalter notwendig. Dieser muss dafür Sorge tragen, dass das geerbte Vermögen dem Kind beim Erreichen der Volljährigkeit übergeben wird. Vermögensverwalter werden oft vom Verstorbenen selbst ernannt.

Der Erbfall & gesetzliche Erbfolge

Der Erbfall tritt immer mit dem Tod des Erblassers, einer natürlichen Person ein. Der Erbfall bezieht sich auf die Abwicklung des Erbvorganges. Mit der gesetzlichen Erbfolge wird geregelt, wie das Vermögen des Erblassers aufgeteilt wird. Die gesetzliche Erbfolge tritt immer dann in Kraft, wenn der Erblasser kein gültiges Testament oder einen Erbvertrag hinterlassen hat.

Der Nachlass

Unter dem Nachlass versteht man das gesamte aktive und passive Vermögen einer verstorbenen Person. Dazu zählen nicht nur Vermögenswerte, sondern auch Dokumente und Ähnliches. Gut zu wissen: Auch die Pflichte einer Person werden nach ihrem Tod auf seinen Erben übertragen. Rechtlich betrachtet können also auch die Schulden Teil eines Erbes sein. Sollten Schulden & Pflichten überwiegen, dann besteht für Sie auch die Möglichkeit, auf das hinterlassene Erbe zu verzichten.

Der Pflichtteil

Durch den Pflichtteil wird im Erbrecht den nächsten Familienmitgliedern / Angehörigen, also den Ehegatten und Kindern eine Mindestbeteiligung am Nachlass zugesichert. Die Gewährung vom Pflichtteil ist vom Willen des Erblassers unabhängig. Diese steht den nächsten Nachkommen auf jeden Fall zu – das gilt auch bei einer Enterbung durch den Erblasser.

Der Erbschein

In Deutschland gilt der Erbschein als amtliches Dokument, welches im Rechtsverkehr festlegt, wer Erbe ist und welche Verfügungsbeschränkungen es gibt. Ob Kinder, Lebenspartner oder Familienmitglieder. Wer wie viel bekommt, das wird im Erbschein festgelegt.

Die Erbschaftsteuer

Bei der Erbschaftsteuer handelt es sich um eine Versteuerung beim Übergang von Vermögen nach einem Todesfall. Erbschaftsteuer kommt nur bei natürlichen Personen zum Tragen. Juristische Personen unterliegen keiner Erbschaftsteuer.



Rechtsanwalt Bonn für Mietrecht

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Damit Ihr Erbe tatsächlich an die Personen geht, denen Sie es wirklich hinterlassen möchten, benötigen Sie ausführliche, zuverlässige Informationen und eine kompetente Rechtsberatung von einem spezialisierten Rechtsanwalt. Die Rechtsanwälte / Rechtsanwältinnen auf unserer Seite für Erbrecht in Bonn können Sie bezüglich aller wichtigen Fragen bestens beraten.

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Themenrelevante Rechtsgebiete

Rechtsanwälte / Anwaltskanzleien mit Schwerpunkt im Erbrecht-Bereich bieten oft ihre Beratung in anderen, themenrelevanten Rechtsgebieten an.

Das Familienrecht

Das Familienrecht ist ein wichtiges Teilgebiet des Zivilrechts. Es regelt die Rechtsverhältnisse bei einer Ehe, einer Lebenspartnerschaft, in der Familie und der Verwandtschaft. Des Weiteren werden im Familienrecht auch Dinge außerhalb der Verwandtschaft geregelt. Dazu zählen bei gesetzlichen Vertretungsfunktionen die Vormundschaft, die Pflegschaft und die rechtliche Betreuung.

Das Gesellschaftsrecht

Mit dem Gesellschaftsrecht ist Gegenstand der rechtsvergleichenden Forschung von Rechtsnormen mit dem Bezug auf Personenvereinigungen gemeint.

Das Arbeitsrecht

Zum Arbeitsrecht gehören alle Gesetze, Verordnungen und sonstige verbindliche Bestimmungen, die eine unselbstständige Arbeit regeln. Jedoch gibt es einen Unterschied zwischen dem Individualarbeitsrecht, also zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber sowie dem Kollektivarbeitsrecht, dem Verhältnis zwischen Gewerkschaften und Betriebsräten und Personalräten. Ein wesentlicher Bestandteil des Arbeitsrechts ist der Arbeitnehmerschutz.



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