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Abfindung - Wie viel Abfindung steht mir zu?

Abfindung – Wie viel Abfindung steht mir zu?

Abfindung – Wie viel Abfindung steht mir zu?

Bei Problemen zwischen Arbeitgeber und Mitarbeiter bei der Kündigung bzw. der Beendigung des Arbeitsverhältnisses sollte man diverse Aspekte sehr genau berücksichtigen. Ein besonders wichtiger Punkt ist die Abfindung. Arbeitnehmer werden vom deutschen Arbeitsrecht grundsätzlich stark geschützt. Ein Arbeitnehmer kann seinen Job also nicht ohne Weiteres verlieren. Sollte es dennoch zu einer betriebsbedingten Kündigung kommen, dann sollte die Höhe der Abfindung berechnet werden.

Wie berechnet sich dann im standard Fall die Höhe einer Abfindung? Zunächst muss man erläutern bzw. klar sagen: Die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses durch eine Kündigung bedeutet nicht per se eine Abfindung. In diesem anderen Beitrag geben wir ein paar passenden Beispiele zum Thema „außerordentliche Kündigung„.

Schon mal vom sogenannten Gütetermin gehört? Falls Sie aus dem einen oder anderen Grund bereits zum Arbeitsgericht mussten, werden Sie davon gehört haben. Bei diesem Termin geht es um den Versuch seitens des Richters, Arbeitnehmer & Arbeitgeber zusammenzubringen bzw. sie zu einer Einigung zu bringen.

Abfindungsvergleich – Eine praktische Lösung

Nicht selten kommt es bei einem Gütetermin zu einem „Abfindungsvergleich“. Dies bedeutet, der Arbeitgeber zahlt dem Arbeitnehmer einen bestimmten Betrag. Der Vorteil dieser Lösung:  Beide Parteien können sich einen langwierigen Prozess und das damit verbundene Risiko (sollte man verlieren) sparen. Denn bei einem verlorenen Prozess muss der Arbeitgeber nicht nur eine recht lange Zeit warten, sondern auch mit einem Annahmeverzug rechnen. Ein Risiko besteht ebenfalls für den Arbeitnehmer.

Berechnungsfall – Höhe der Abfindung nach Abfindungsvergleich

Diese Frage lässt sich selbstverständlich nicht genau beantworten. Es gibt zwar einen sogenannten Haussatz bzw. Durchschnittssatz: Dieser beträgt ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr.  Beispielsweise, wenn ein Arbeitnehmer fünf Jahre beschäftigt war, dann bekommt er 2,5 Monatsgehälter (Brutto) als Abfindung. Aber Achtung: Dieser Wert kann, muss aber nicht von einem Richter für die Berechnung einer Abfindung als Referenz genommen werden. Es kann z. B. sein, dass bei einem Arbeitnehmer in einer Führungsposition ein höherer Satz für den Richter infrage kommt.

Der Abfindungsvergleich, eine von Richtern gern gesehene Lösung. Denn damit können sie einfacher / schneller eine Einigung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber erreichen.

 

 

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